Anzeige
Zurück zu der Nachricht
OT
Θ-Ι
(2:0) - (1:1) - (1:3) - (0:1 ОТ)
26.02.2025, 01:00 Uhr

Doppelpacker Marner krönt das Comeback

Maple Leafs gewinnen in der Overtime gegen Boston

Þ26 Februar 2025, 10:13
Ғ128
ȭ
toronto-maple-leafs
Toronto Maple Leafs

Die Toronto Maple Leafs haben am Dienstagabend im TD Garden einen 5:4-Auswärtssieg n.V. bei ihrem Rivalen Boston Bruins gefeiert. Dabei gelang Toronto ein Comeback auf einen 0:3- und 3:4-Rückstand. Den Overtime-Siegtreffer besorgte Doppelpacker Mitch Marner, der die Aufholjagd mit einem Kabinettstückchen perfekt machte.

Marner entscheidet das Spiel in der OT

Bostons Mason Lohrei hatte den Torschrei in der Verlängerung wohl schon auf den Lippen, scheiterte aber in einer vielversprechenden Szene an Maple-Leafs-Torwart Anthony Stolarz (32 Saves, 88,9 Prozent Fangquote). In den folgenden Sekunden entschied sich das Spiel zu Gunsten von Toronto: Verteidiger Morgan Rielly presste den Puck unter großem Kampf frei, Superstar Auston Matthews leitete die Scheibe mit schwingendem Schläger in den Lauf von Marner, der frei vor Bruins-Goalie Jeremy Swayman (24 Saves, 82,8 Prozent Fangquote) auftauchte, diesen mit mehreren Vorhand-Rückhand-Bewegungen aus der Position brachte und zum Siegtreffer einschob (65.).

Marner wusste nach seinem 18. Saisontreffer sofort, bei wem er sich bedanken musste, skatete bei seinem Jubellauf zurück und sprang in die Arme von Stolarz. Doch auch Mitspieler Pontus Holmberg wurde nicht vergessen - der Schwede hatte mit seinem Ausgleichstreffer 46 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit bei gezogenem Torwart das 4:4 besorgt (60.).

„Das war ein wichtiges Tor von Holmberg bei 6-gegen-5“, betonte Marner hinterher. „Wir haben nicht aufgegeben. Das ist es, was wir von unserer Mannschaft sehen wollen.“

Boston startet stark, Pastrnak baut Punkteserie aus

Bis zur Hälfte des Spiels hatte es nicht nach einem Sieg für Toronto ausgesehen. Die Bruins erwischten den besseren Start und gingen dank David Pastrnak (1.), Brad Marchand (14., im Powerplay) und Morgan Geekie (31., im Powerplay) mit 3:0 in Führung.

„Wir wussten von Anfang an, dass sie im Mute der Verzweiflung spielen würden. Sie brauchen alle Punkte, die sie kriegen können. So kamen sie auch aus der Kabine und waren schon früh stark“, so Stolarz. „Wir haben ein bisschen gebraucht, um in Schwung zu kommen, aber der Kampfgeist und das Durchhaltevermögen unserer Mannschaft haben uns nicht entmutigen lassen. Wir haben uns immer weiter gesteigert und konnten in der Verlängerung gewinnen.“

Rielly (34.), Marner (41., im Powerplay) und Nicholas Robertson (47.) glichen das Duell zweier Rivalen aus. „Wir wussten alle, dass wir das besser können“, unterstrich Rielly.

Trotzdem gerieten die Maple Leafs im Schlussabschnitt erneut in Rückstand, als Pastrnak auf 4:3 stellte. Der torgefährliche Tscheche punktete in 15 Spiele in Folge (13-17-30) und bleibt die Lebensversicherung der Bruins im Playoff-Rennen.

Toronto mit erfolgreicher Aufholjagd, Rielly durchbricht Schallmauer

Im Gewühl vor Bostons Tor drückte Holmberg den Puck zum 4:4 über die Linie und verschwand in einer weiß-blauen Jubeltraube (60.).

„Das war enttäuschend“, nahm Marchand kein Blatt vor den Mund. „In unserer Lage können wir es uns nicht erlauben, Punkte herzugeben. Sie sind ein gutes Team, wir wussten, dass sie heute Druck machen würden, was sie auch getan haben. Sie brauchen nicht viel, um zu treffen. Wir haben gut gespielt, gut genug, um zu gewinnen. Es ist unglücklich, dass wir nicht beide Punkte bekommen haben. Wir müssen weitermachen. Wenn wir immer so spielen, dann werden wir viele Spiele gewinnen.“

An diesem Abend aber ging der Sieg dank Marner an Toronto, das damit den dritten Sieg in Serie einfuhr.

„Diese Spiele gegen die Bruins sind immer intensiv und unterhaltsam. Heute war das nicht anders“, so Rielly, der die Marke von 500 Scorerpunkten in der NHL (87-415-502) mit einem Vier-Punkte-Spiel (1-3-4) in Boston durchbrach. „Es fühlt sich gut an, aber es gibt wichtigere Dinge, denn der Sieg war großartig.“

Maple Leafs grüßen von oben

Die Maple Leafs (36-20-2, 74 Punkte) führen die Atlantic Division knapp vor den Florida Panthers (35-21-3, 73 Punkte) als Spitzenreiter an. Auf einem Vier-Spiele-Roadtrip macht Toronto als nächstes Station im Madison Square Garden, wo es gegen die New York Rangers geht (Freitag, 7 p.m. ET; Samstag, 1 Uhr MEZ; NHL.tv).

Die Bruins (27-24-8, 62 Punkte) sind nach vier Niederlagen in Folge im Playoff-off Rennen ein wenig zurückgefallen und haben als Sechster der Atlantic Division zwei Zähler Rückstand auf den zweiten Wildcard-Rang in der Eastern Conference (Columbus Blue Jackets, 28-22-8, 64 Punkte). Am Donnerstag (7 p.m. ET; Freitag, 1 Uhr MEZ; NHL.tv) empfängt Boston die New York Islanders.

Anzeige
â
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige