Und nichts anderes ist der Anspruch des Teams. Schaut man sich den aktuellen Tabellenstand in der Oberliga Ost an, sollte dies eine machbare Aufgabe sein. Jedoch ist Vorsicht geboten – entpuppen sich vermeintlich schwache Gegner doch häufig als die Unbequemsten. Die Saale Bulls treffen in dieser Saison das zweite Mal auf die Akademiker von F.A.S.S. Berlin. Das erste Duell endete vor gut einem Monat in Halle mit einem ungefährdeten 5:1 für die Bulls.
Und dennoch sollten die Jungs von Ken Latta – auch mit Rückblick auf die vergangene Saison –gewarnt sein, damals gaben sie einige wichtige Punkte an die Akademiker ab. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Coach den Gegner wie immer sehr genau beobachten und den Jungs die richtige Marschroute mit auf den Weg geben wird. Nicht anders wird es jedoch auch Rumid Masche, Head Coach der Berliner, machen.
Die zwei letzten Niederlagen gegen Erfurt und Schönheide schmerzen diese junge Mannschaft besonders, da sie sich auf einem guten Weg befanden. Es ist also davon auszugehen, dass sie alles geben werden, um ihre Negativserie zu stoppen und so auch für das am Sonntag anstehende Heimspiel gegen die Saale Bulls gut gewappnet zu sein (Zitat F.A.S.S.: „Beim Tabellendritten geht es nicht nur darum sich mit einem Sieg aus dem Tief zu schießen sondern auch den Anschluss zum Tabellenplatz 4 nicht zu verlieren.“). Wir können also gespannt sein auf einen heißen Tanz auf dem Eis.
eishockey.net / Ralf John
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