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Ι-Θ
(1:1) - (3:0) - (1:3)
23.02.2025, 19:15 Uhr

Knappe Niederlage in Berlin

Kölner Haie verpassen Punkte knapp

Þ24 Februar 2025, 09:24
Ғ189
ȭ
koeln
Kölner Haie

Großer Kampf wird nicht belohnt! Wir kämpfen beim Auswärtsspiel in Berlin bis zur letzten Sekunde und zeigen gute Comeback-Qualitäten – müssen uns am Ende aber knapp mit 4:5 geschlagen geben. Wir haben den Spielbericht.

Exakt 80 Sekunden waren in der Berliner Uber-Arena gespielt, da konnten unsere Mannschaft und die mitgereisten Haie-Fans erstmals jubeln! Brady Austin belohnte unser Team für eine starke Anfangsphase und setzte die Scheibe freistehend mit Hilfe des Innenpfostens in die Maschen. Es entwickelte sich anschließend ein eher taktisch geprägtes, aber sehr unterhaltsames Spiel, in dem die Eisbären nach dem frühen Rückstand in Folge stärker wurden und mehr und mehr Druck auf unser von Julius Hudacek gehütete Tor entwickelte. Doch unsere Hintermannschaft lieferte eine defensiv sehr konzentrierte Leistung und ließ nur wenig gefährliche Abschlüsse zu.

In der elften Minuten hätten wir beinahe unsere Führung ausbauen können – Justin Schütz scheiterte im Konter am rechten Pfosten. Wir waren daraufhin wieder besser im Spiel und konnten vermehrt offensive Akzente setzen. Genau in diese starke Phase hinein fiel der Ausgleich der Eisbären. Ronning verwertete einen Zwei-auf-Eins-Konter mit einem gut platziertem Direktschuss (15.). Mit dem Zwischenstand von 1:1 ging es wenig später in die erste Drittelpause.

Aus dieser heraus kamen die Hausherren deutlich besser zurück und erspielten sich gleich zu Beginn die ein oder andere große Chance. Hudacek ließ zunächst aber keinen Gegentreffer zu. Nach einem Bandencheck gegen Josh Currie hatte unsere Mannschaft im Anschluss ein erstes Powerplay. Wir kamen oft in unsere Formation – ein gefährlicher Abschluss gelang uns aber nicht. Kurz nach dem Ende unseres Überzahlspiels stachen die Eisbären eiskalt zu – und sorgten mit drei Treffern in neun Minuten für eine vermutliche Vorentscheidung der Partie.

Zunächst traf Smith von der blauen Linie, der davon profitierte, dass die Scheibe von einem KEC-Verteidiger abgefälscht wurde (29.), dann netzte Wiederer aus kurzer Distanz ins kurze Eck ein (32.), ehe Boychuk im Powerplay auf 4:1 für die Eisbären stellte (38.). Die Hauptstädter zeigten in diesem Drittel ihre Qualität und gingen mit der verdienten Führung in die zweite Pause.

Doch von Aufgeben war bei unserer Mannschaft nichts zu spüren! Marco Münzenberger nur 39 Sekunden nach Drittelbeginn und Justin Schütz in der 46. Minute brachten unser Team wieder heran.
Deutlich bissiger zeigten sich unsere Jungs und hatten in einem hart umkämpften dritten Drittel auch die Chancen auf den Ausgleich – erlitten dann jedoch einen Rückschlag. Gut sechseinhalb Minuten vor dem Ende musste Juhani Tyrväinen nach einem Check gegen den Kopf mit einer fünfminütigen plus Spieldauerstrafe vorzeitig das Eis verlassen.

Die Eisbären, als bestes Powerplay-Team der Liga, wussten dies zu nutzen und trafen durch Boychuk zum 5:3. Unsere Mannschaft warf in den Schlussminuten nochmals alles nach vorne, nahm Hudacek für einen sechsten Feldspieler vom Eis und kam durch Maxi Kammerer abermals zum Anschluss (60.) – für den Ausgleich sollte es aber nicht mehr reichen.

TORE
0:1 Brady Austin (Müller) 2. Minute; 1:1 Ty Ronning (Fontaine, Smith) 15. Minute; 2:1 Adam Smith (Bergmann) 29. Minute; 3:1 Manuel Wiederer (Bergmann, Veilleux) 32. Minute; 4:1 Zachary Boychuk (Wissmann, Ronning) 38. Minute; 4:2 Marco Münzenberger (MacLeod, Schütz) 41. Minute; 4:3 Justin Schütz (Münzenberger, MacLeod) 46. Minute; 5:3 Zachary Boychuk (Veilleux, Ronning) 55. Minute; 5:4 Maximilian Kammerer 60. Minute

FAKTEN
Nach zuletzt zwei Siegen gegen die Eisbären müssen wir uns den Hauptstädtern wieder geschlagen geben – Saisonbilanz = 2:2


Marco Münzenberger machte in Berlin sein erstes Zwei-Punkte-Spiel seiner PENNY DEL-Karriere (ein Tor, eine Vorlage)


Die Eisbären konnten zwei Powerplay-Situationen nutzen, wir trafen einmal in Überzahl


Beide Teams hatten eine starke Schusseffizienz von 20% (Berlin) uns 25% (Haie)
STIMME
„Vor allem im zweiten Drittel hat uns das intensive Spiel der Berlin viel Kraft gekostet. Aber wir haben an uns geglaubt und haben uns extrem stark zurück gekämpft. Am Ende ist es natürlich bitter, dass es nicht für Zählbares gereicht hat.“

MAXIMILIAN KAMMERER

Quelle:
Kölner Haie

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