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OT
Θ-Η
(1:1) - (0:1) - (2:1) - (1:0 ОТ)
25.03.2025, 19:30 Uhr

Red Bulls verlieren in der zweiten Overtime

Niederlage bei den Adlern Mannheim im fünften Spiel

Þ26 März 2025, 10:49
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EHC Red Bull München
EHC Red Bull München

Der EHC Red Bull München verlor Spiel 5 des Playoff-Viertelfinales der PENNY DEL bei den Adler Mannheim mit 3:4 (1:1|1:0|1:2|0:0|0:1) nach Verlängerung.

Vor 12.049 Zuschauern in der SAP Arena in Mannheim erzielten Filip Varejcka, Nico Krämmer und Adam Brooks die Treffer für den viermaligen deutschen Meister. In der Best-of-Seven-Serie steht es aus Münchner Sicht nun 2:3. Weiter geht es in der Serie am kommenden Freitag (28. März | 19:30 Uhr) mit Spiel 6 im SAP Garden.

In einem intensiven ersten Drittel erhöhten die Red Bulls nach vier Minuten die Schlagzahl. Adam Brooks eröffnete die Drangperiode mit einer Topchance, doch Arno Tiefensee war zur Stelle. Wenige Sekunden später war der Adler-Schlussmann geschlagen. Varejcka fälschte nach Vorarbeit von Jonathon Blum unhaltbar zum 1:0 ab (5.). Im Anschluss durften sich die Special Teams zeigen. Zunächst schickte Mannheim seine Powerplay-Einheiten aufs Eis – und glich durch John Gilmour zum 1:1 aus (9.). Kurz darauf drängten die Red Bulls in Überzahl auf die erneute Führung. Ehliz hatte die beste (12.) von mehreren sehr guten Möglichkeiten, doch Tiefensee rettete – nicht nur in dieser Sequenz – sehenswert. Weil auch Evan Fitzpatrick stark hielt, ging es mit 1:1 in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt präsentierten sich die Red Bulls spielfreudig und zielstrebig. Das Resultat waren zahlreiche Großchancen. Eine davon nutzte Krämmer, der nach einem Pfostentreffer von Chris DeSousa zum 2:1 abstaubte (23.). In der Folge verhinderte der glänzend aufgelegte Tiefensee den dritten Münchner Treffer – unter anderem mit einer Glanzparade gegen Varejcka (25.). Die Adler erspielten sich in der 33. Minute ihre erste nennenswerte Offensivaktion, doch Fitzpatrick war gegen Markus Hännikäinen hellwach (33.). Mannheim steigerte sich danach und hatte eine Sekunde vor der zweiten Pause die Riesenchance auf den Ausgleich, Kris Bennett schoss aber aus kurzer Distanz über die Latte.

Im Schlussabschnitt drehten die Adler die Partie. Zunächst traf Matthias Plachta im Powerplay (43.), nachdem sich die Red Bulls fast zwei Minuten erfolgreich in doppelter Unterzahl gewehrt hatten. Nur zwei Minuten später brachte Bennett Mannheim zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Nach dem Doppelschlag verteidigten die Hausherren konsequent. München suchte die Lücke in der Defensive – in der 52. Minute mit Erfolg: Brooks veredelte die sehenswerte Vorarbeit von Maximilian Kastner mit dem 3:3. Danach wollten beide Teams den Sieg nach 60 Minuten, ein weiterer Treffer fiel in der regulären Spielzeit aber nicht.

In der Verlängerung agierten beide Teams kontrolliert, dennoch sahen die Fans gute Gelegenheiten. Der spielentscheidende Treffer fiel in der zweiten Overtime: Plachta traf zum 4:3 für die Adler (86.) und sicherte Mannheim damit die 3:2-Führung in der Best-of-Seven-Serie.

Don Jackson:
„Es war wenig überraschend ein sehr enges Spiel. Jeder Schuss war gefährlich und trotzdem hat es so lange bis zur Entscheidung gedauert. Beide Teams begegnen sich auf Augenhöhe. Wenn wir das nächste Mal die Schlittschuhe schnüren, wird es wieder ein anderes Spiel.“

Quelle:
EHC Red Bull München

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