Direktes Duell um Rang zwei! Heute geht es für die Huskies zu den Pinguinen nach Krefeld! Die Zeit um Weihnachten und die ersten Tage im neuen Jahr waren für die Krefelder alles andere als besinnlich. Während sie Mitte Dezember noch komfortabel auf dem ersten Tabellenplatz standen, stehen sie nun einen Punkt hinter den Schlittenhunden auf Platz 3. Auch die Huskies trugen ihren Teil zur Misere der Pinguine in dieser Phase bei. Am zweiten Weihnachtsfeiertag schlugen sie den KEV in der Nordhessen Arena mit 4:1. In besagter Phase holten die Seidenstädter über zehn Spiele lediglich sieben Punkte und standen so zwischenzeitlich in der Formtabelle gar auf dem letzten Platz. Nachdem es anschließend vier Siege in Serie gab, folgte am vergangenen Wochenende der nächste Dämpfer: Die Pinguine verloren gegen Ravensburg (0:5) und Bad Nauheim (2:5). Die Partie gegen die Huskies bietet aus Sicht der Pinguine also die perfekte Gelegenheit, sich zurückzumelden.
Im Tor setzt der KEV so sehr auf seinen Stammtorhüter wie kaum ein anderes DEL2-Team. Lediglich Daniel Fießinger (Kaufbeuren) kommt auf mehr Einsatzminuten als Felix Bick. In insgesamt 36 Spielen stand er bereits zwischen den Pfosten. Zum Vergleich: Maxwell absolvierte 31 Spiele im Tor und ist damit noch immer einer der Vielspieler unter den Goalies. Wenig nehmen sich die beiden Goalies jedoch, wenn es um die Fangquote geht. Bick kann eine Quote von 92,27% aufweisen, welche nur unwesentlich schlechter als die unseren Stammgoalies (92,32%) ist. Nur logisch also, dass sich die Pinguine auch über diese Saison hinaus die Dienste des Goalies gesichert haben. Die beiden Back-Ups Schulte und Bittner kommen gemeinsam auf eine Fangquote von 91,6%.
Auch für die statistischen Defensivwerte der Krefelder war das vergangene Wochenende ein herber Schlag. Durch die zehn Gegentreffern in den beiden Partien haben so nun auch die Pinguine die Marke der 100 Gegentore „geknackt“. Nur die Huskies mit 90 und die Starbulls mit 99 haben diese noch nicht erreicht. Besonders auffällig mit Blick auf die Defensive ist die durchschnittliche Eiszeit des kanadischen Verteidigers Vandane. Über 24 Minuten steht er durchschnittlich pro Spiel auf dem Eis. Die zweitmeiste Eiszeit der Pinguine bekommt Adam mit gerade einmal knapp 21 Minuten. Um auch hier den Quervergleich zu ziehen: Bei unseren Huskies erhält Faber mit etwas unter 22 Minuten pro Spiel über zwei Minuten weniger durchschnittliche Eiszeit.
Aber weg von Durchschnitten, denn die Krefelder Offensive ist alles, aber sicherlich nicht durchschnittlich. Mit 143 Treffern stellen sie die beste Offensive der Liga und haben so ganze 10 Treffer mehr erzielt als ihre engsten Verfolger (Dresden, Ravensburg). Mit Newton und Matsumoto tragen zwei der vier besten Scorer der Liga schwarz-gelbe Trikots. Zeitgleich ist Vandane mit 42 Scorerpunkten der mit sieben Zählern Abstand punktbeste Verteidiger der Liga.
Auch wenn die Special Teams mit zwei Gegentoren in eigener Überzahl sowie einem weiteren in Unterzahl einen großen Teil zur deutlichen Heim-Niederlage gegen Ravensburg beitrugen, so präsentierten sich diese über die gesamte Saison betrachtet doch als sehr solide. Das Powerplay ist etwas besser als das unserer Huskies, das Unterzahlspiel jedoch signifikant schwächer. Insgesamt rangieren die Special Teams des KEV mit einer Gesamteffizienz von 102,0% auf dem sechsten Platz.
Zwar gibt es auch morgen nur drei Punkte zu gewinnen, gegen einen direkten Konkurrenten sind diese aber deutlich wichtiger. Die finale Phase der Saison mit dem Kampf um die bestmögliche Ausgangssituation für die Playoffs wird damit endgültig eingeläutet! Los geht es in der Krefelder Yayla Arena um 19:30 Uhr.