Noch ist zwar keine Entscheidung gefallen, durch das 3:2 nach Verlängerung (0:1, 1:0, 1:1, 1:0) in Passau hat der EV Füssen seine Ausgangslage im Kampf um die Pre-Playoffs aber stark verbessert. Mit nunmehr sieben Punkten Vorsprung geht der Eissportverein in den Endspurt der Hauptrunde.
Insgesamt war es ein verdienter Sieg des EVF, der auf eine ganze Reihe Spieler verzichten musste. Im ersten Abschnitt hatte man ein deutliches Chancenplus, lag aber unverdient zurück. Die Gastgeber hatten nur wenig Möglichkeiten und erzielten in Überzahl einen glücklichen Treffer durch Jonas Stern.
Im zweiten Drittel spielte Füssen von Beginn an dominant und hatte mehrmals den Ausgleich auf dem Schläger. Dieser gelang dann auch Nikita Naumann. Kurz darauf wurde auf Penalty für Passau entschieden, diesen setzte Andrew Schembri nur an den Pfosten. Es war aber der Auftakt für die beste Phase der Black Hawks, die nun eine ganze Reihe an Hochkarätern hatten. Es war Benedikt Hötzinger zu verdanken, dass man hier nicht wieder in Rückstand geriet.
Im Schlussabschnitt verwandelte erneut Nikita Naumann einen Alleingang zum 1:2. Die Führung hielt aber nur eine Minute, dann gelang Schembri nach einem Bully der sofortige Ausgleich. Der Startschuss für eine spannende Schlussphase, in der Passau zunächst gute Chancen hatte, dann aber immer mehr der EVF aufdrehte. Seitz, Naumann und Jerry hatten große Möglichkeiten zum Siegtreffer, es ging aber in die Verlängerung.
Hier holten sich die Füssener eine unnötige Strafzeit ab, die Gastgeber konnten diese Gelegenheit aber nicht verwerten. Im Gegenteil bekamen auch sie eine Strafzeit und diese nutzte Philippe Bureau-Blais 41 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit mit dem Siegtreffer für den Eissportverein.
Quelle:
EV Füssen