Am Freitagabend reisen sie zum amtierenden Meister Regensburg, der die Playdowns unbedingt vermeiden will. Ambitionierter sind die Ziele der Lausitzer Füchse, die am Sonntag um 18:30 Uhr zu Gast in der CHG Arena sein werden. Sie haben noch gute Chancen auf das direkte Ticket für das Viertelfinale.
Bei den Towerstars haben die beiden souveränen Siege gegen Krefeld und Freiburg für viel Selbstvertrauen gesorgt – und dieses wird in der Endphase der Hauptrunde auch dringend benötigt. Nach oben gibt es immer noch die Chance auf einen Platz unter den Top 4, allerdings müssen die Oberschwaben auch mit einem Auge in den Rückspiegel schauen – womit der Gegner des sonntäglichen Heimspiels ins Spiel kommt. Die Lausitzer Füchse rangieren derzeit auf Platz 7, der die Pre-Playoff-Zone anführt. Sieben Punkte beträgt aktuell der Abstand zwischen den fünftplatzierten Towerstars und den Ostsachsen, die allerdings zwei Spiele mehr absolviert haben. Dass die Punkte in diesem Duell besonders wertvoll sind, versteht sich quasi von selbst.
Was den direkten Vergleich betrifft, gehen die Towerstars in der Favoritenrolle in das vierte und vorerst letzte Aufeinandertreffen beider Clubs. Alle drei bisherigen Begegnungen gingen an die Towerstars – wenn auch teils mit Spielverläufen, die durchaus in eine andere Richtung hätten kippen können. Dass Weißwasser brandgefährlich sein kann, zeigte sich auch beim Auswärtsspiel in Kassel am vorletzten Wochenende: Hier entführten die Füchse drei Punkte.
Bevor sich die Towerstars den Lausitzer Füchsen widmen können, steht zunächst das schwere Auswärtsspiel beim noch amtierenden Meister Regensburg auf dem Plan. Bei den Domstädtern hatte man nach dem personellen Aderlass der letzten Traumsaison bewusst kleine Brötchen gebacken und als vorrangiges Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben. Nach 41 Spieltagen ist klar, dass die Clubführung dies nicht als bloßes Understatement in den Raum geworfen hat.
Mit nur zwei Punkten Rückstand auf das „rettende Ufer“ ist für die Eisbären natürlich noch alles drin. Allerdings dürfen sie sich keine nachhaltigen Durchhänger mehr leisten. Zudem müssen die Cracks von Trainer Peter Flache im Blick behalten, dass der obere Tabellennachbar Selb ein Spiel weniger absolviert hat. Dass auf die Towerstars ein schweres Auswärtsspiel zukommt, beweist auch das Ergebnis des letzten Aufeinandertreffens: Am zweiten Weihnachtstag entführten die Eisbären beim 5:4-Sieg alle drei Punkte aus Ravensburg.
Aus personeller Sicht steht Towerstars-Coach Bo Subr vor der Herausforderung, dass sich das Lazarett zwar kontinuierlich gelichtet hat, aber welche Spieler er konkret für die Aufstellung in Regensburg streichen oder mitnehmen kann, bleibt bis zur Abfahrt noch offen.