Die Steinbach Black Wings Linz erkämpften sich gestern mit einer leidenschaftlichen und disziplinierten Leistung einen 2:0-Sieg gegen den KAC und erzwangen damit ein alles entscheidendes Spiel 7. Zum ersten Mal in diesen Playoffs agierten die Linzer vor ihrem Tor fehlerlos und sicherten sich das letzte Heimspiel im Halbfinale. Der ersichtliche Schlüssel zum Erfolg war die eigene Disziplin. Die Oberösterreicher hielten sich erstmals komplett von der Strafbank fern und den KAC damit von druckvollen Powerplay-Situationen. Beide Torhüter brillierten und entschärften die deutlich wenigeren Abschlüsse ihrer Gegenspieler und führten ein umkämpftes Match bis in die Schlussphase ohne Torerfolg. Shawn St-Amant war es einmal mehr, der denn Bann drei Minuten vor dem Ende durchbrach und damit auch an der bitteren Niederlagen in Klagenfurt Revanche nahm. Luka Maver ließ die ausverkaufte Linz AG Eisarena daraufhin mit dem Empty Net Treffer aufatmen und belohnte damit eine erneut starke Leistung der dritten Formation. Knappe 12 Stunden nach dem die Stahlstädter ein drittes Mal den Vorteil des Rekordmeisters ausgleichen konnten, richtet sich der volle Fokus auf den alles entscheidenden Showdown. Anders als im geschichtsträchtigen Viertelfinale gegen Graz, ist die Mannschaft von Head Coach Philipp Lukas dieses Mal der Herausforderer, auf die Festung Heidi Horten Arena. Zweimal konnten Brian Lebler und Co. in dieser Saison dort bestehen, darunter der Auftakterfolg vor zwei Wochen, während der KAC insgesamt dreimal seine Heimat verteidigte.
Quelle:
EHC Black Wings Linz