Auch wenn das Auswärtsspiel in Weiden am vergangenen Dienstag mit einer enttäuschenden Niederlage endete, haben die Towerstars immer noch alle Trümpfe in der Hand, sich ein direktes Viertelfinalticket sogar mit startendem Heimrecht zu sichern. Sogar ein zweiter Tabellenplatz ist bei noch sieben ausstehenden Begegnungen noch möglich. Klar ist vor diesem Hintergrund natürlich, dass regelmäßig gepunktet werden muss und es keine Form-Durchhänger mehr geben darf. Doch in der heißen Endphase der DEL2-Hauptrunde hängen die Trauben in jedem einzelnen Spiel noch etwas höher – das weiß auch Towerstars-Coach Bo Subr: „Egal in welcher Tabellenregion der Gegner derzeit steht, er wird verbissen um die Punkte kämpfen.“
Womit der Bogen auf das bevorstehende Programm der Towerstars gespannt wäre. Am Freitagabend reisen die Ravensburger Cracks zu den Selber Wölfen, die auf dem unliebsamen letzten Tabellenplatz rangieren und bei zwölf Punkten Rückstand auf den rettenden Platz 10 auf überdurchschnittlich viel Schützenhilfe der Konkurrenz hoffen müssen. Für die Towerstars macht dies das Spiel freilich noch schwieriger. „Selb hat es geschafft, jedem Gegner das Leben schwer zu machen – das haben wir bekanntlich schon selbst zu spüren bekommen“, warnt Towerstars-Coach Bo Subr. „Vielleicht kam der Denkzettel am Dienstag in Selb zur rechten Zeit, damit die Jungs das Spiel in Selb besonders ernst nehmen.“
Eine ganz heiße Angelegenheit erwartet Bo Subr auch am Sonntag beim nächsten Heimspiel gegen den EV Landshut. Die Oberbayern rangieren auf Platz 6 und haben vier Punkte weniger auf der Habenseite als die Towerstars. Die Towerstars haben also die Chance, den Abstand zur direkten Konkurrenz etwas komfortabler auszubauen. „Das wird wohl ein Spiel mit Playoff-Charakter“, betont der Ravensburger Headcoach. Da bietet sich auch der Blick auf die drei Hinspiele an, die jeweils erst nach der regulären Spielzeit entschieden wurden. Zweimal konnten die Towerstars nach einem Penaltyschießen den Zusatzpunkt bejubeln, einmal sorgte Landshut für die Entscheidung in der Overtime. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.
Aus personeller Sicht ist klar, dass Tim Gorgenländer und Julian Eichinger nicht in der Aufstellung stehen können, weitere Fragezeichen hinter Namen im Kader werden wohl erst im Abschlusstraining am Freitagmorgen vor der Abfahrt nach Selb final geklärt sein.
Am Dienstag kommt es dann zum Nachholspiel gegen Weiden. Die Partie musste verlegt werden, weil es beim ursprünglichen Termin am 6. Dezember einen Defekt an der Eistechnik in der CHG Arena gab. Erst am Dienstag trafen beide Teams bekanntlich aufeinander – die böse Überraschung der 2:5-Niederlage wollen die Towerstars zur Revanche nutzen. Anspielbully dieser Partie ist um 20:00 Uhr.
Quelle:
Ravensburg Towerstars