Eishockey als Hobby: Tipps für Späteinsteiger

Þ16 Februar 2022, 09:50
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Auch als Erwachsener kann man noch Eishockey lernen.
Foto: KeithJJ via pixabay.com

Deutschland ist als Fußballnation bekannt. Doch auch hierzulande wird der Eishockey-Sport aus Kanada immer beliebter. Wer die Eishockey-Spiele regelmäßig verfolgt, bekommt Lust, das auch selbst auszuprobieren. Doch kann man als Erwachsener noch ein guter Eishockeyspieler werden? Und welche Voraussetzungen sollte man mitbringen?

 

Was muss man können, um Eishockey zu spielen?

Die Grundvoraussetzung für das Eishockey spielen ist Schlittschuhlaufen. Das Fahren auf den Kufen sollte gut beherrscht werden. Schließlich geht es beim Eishockey nicht darum, langsam Runden zu drehen und währenddessen zu plaudern. Es ist ein herausfordernder Sport, bei dem auf Schlittschuhen Haken geschlagen werden und rückwärtsgefahren wird. Auch abruptes Bremsen sollte man bereits vor dem ersten Eishockey-Training beherrschen.

Um am Eis zu spielen, muss man also nicht viel mitbringen, außer Kenntnisse im Schlittschuhlaufen, die passende Sportbekleidung und Motivation. Zum Schutz vor Kälte und Verletzungen benötigen auch Hobbysportler die Basis-Ausrüstung. Zusätzlich zur Sportkleidung sind Eishockeyschuhe, Helm, Handschuhe, Knie- und Brustschutz essenziell. Eishockeyschläger und Pucks stehen in der Regel bei den Hobbyteams zur Verfügung.

 

In welchem Alter sollte man mit Eishockey beginnen?

Die Neuzugänge in den Profimannschaften werden weltweit verfolgt. Doch in welchem Alter haben die Profis mit dem Sport am Eis begonnen? Und was ist das ideale Alter für Hobbysportler? Wer als Kind mit Eishockey beginnt hat einen klaren Vorteil. So können das Schlittschuhlaufen und die Spielzüge über viele Jahre perfektioniert werden. Profis beginnen daher bereits in jungen Jahren. Das beste Alter für Anfänger liegt zwischen dreieinhalb und sechs Jahren. Jedoch lernen viele Eishockey erst in ihren 20ern kennen und lieben. Wenn dann der Wunsch aufkommt, selbst zu spielen, stellen sich Eishockey-Begeisterte die Frage, ob es dafür nicht schon zu spät ist. Tatsächlich kann man auch ein gutes Niveau erreichen, wenn man Eishockey mit über 20 Jahren beginnt. Wichtig ist regelmäßiges Training und Ausdauer.

 

Übungen für Späteinsteiger

Übung macht den Meister und je öfter man auf dem Eis dem Puck nachjagt, desto zielsicherer wird man. Wer im Erwachsenenalter in diesen Sport einsteigt, kann mit erfahrenen Trainern einen schnellen Fortschritt erzielen. Technik und Taktik sind erlernbar. Der späte Einstieg lohnt sich. Denn Eishockey ist eine der Sportarten, bei denen am meisten Kalorien verbrannt werden. Ein Spieler verbrennt in einer Stunde durchschnittlich über 800 Kalorien. Daher steigert der Sport die eigene Fitness und bringt die Kilos zum Purzeln.

Wichtig sind Ausdauer, Krafteinsatz und Schnelligkeit. Eishockey-Spieler müssen hoch konzentriert sein und sofort auf den schnellen Puck reagieren. Schießt man den Puck selbst, muss dafür Kraft aufgewendet werden. Auch Zweikämpfe auf dem Spielfeld kosten Energie. Daher sollte man auch außerhalb des Trainings auf eine gute körperliche Fitness achten. Kraftübungen bereiten den Körper auf das Eishockey spielen vor. Wer im Sommer Zuhause keine Möglichkeit zum Training am Eis hat, kann auch beim Inline-Skating die Bewegungsabläufe trainieren. Auf dem Eis müssen Anfänger üben, wie sie den Puck mit dem Stock dribbeln und schießen. Gleichgewichtsübungen fördern die Balance am Eis.

 

Verletzungsrisiko bei Hobby-Spielern

Außerhalb des Eishockey-Sports kursiert die Annahme, dass unerfahrene Hobbysportler ein größeres Verletzungsrisiko hätten. In Wahrheit herrscht bei Hobby-Vereinen ein geringeres Verletzungsrisiko als bei Profi-Spielern. Grund dafür ist, dass Hobbysportler oft ohne harte Body-Checks spielen. Die Hobby-Spieler prallen also weniger oft mit dem Brustschutz gegen Mitspieler, das Tor oder den Spielfeldrand. Eishockey als Hobby bringt daher kein größeres Risiko mit sich als andere Mannschaftssportarten.

 

Fazit

Eishockey ist ein aufregendes Hobby, in das auch Erwachsene einsteigen können. Einzige Voraussetzung ist das Schlittschuhlaufen, um sich am Eis fortbewegen zu können. Alles andere kann im Eishockey-Training erlernt werden. Je öfter trainiert wird, desto mehr festigen sich die Bewegungsabläufe und der Umgang mit dem Puck.

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