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Η-Θ
(0:1) - (1:2) - (2:1)
30.01.2025, 19:00 Uhr

Füchse unterliegen souveränen Icefighters

Þ31 Januar 2025, 09:54
Ғ353
ȭ
duisburg_400_trans
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Zu spät finden die Füchse offensiv Mittel gegen die Icefighters, die die Füchse lange geschickt auf Distanz hielten und zu den richtigen Zeitpunkten Wirkungstreffer setzten. Von den Pinguinen unterstützten uns wieder Carl Konze und Tim Schütz sowie Matthias Bittner im Tor. Adam Zoweil kehrte in den Kader zurück, sodass außer den Langzeitverletzten nur noch Pascal Grosse auf der “injury list” steht.

Das erste Drittel war kein Leckerbissen für den neutralen Betrachter. Beide Teams mit einigen Fehlern in der neutralen Zone, wobei die Icefighters mehr vom Spiel hatten mit den etwas besseren Möglichkeiten. Carl Konze hatte nach einem Gegenzug aus dem Hintergrund eine nennenswerte Chance. Das einzige Tor des Drittels erzielten die Icefighters knapp 2 Minuten vor Drittelende, als Steve Hanusch die Füchse-Verteidigigung im Nachschuss düpierte. 

Im 2. Drittel machten es die Icefighters weiter souverän und solide. Und einen 2-auf-1-Angriff schloss erneut Steve Hanusch eiskalt zum 0:2 ab (26.). Dies rief die Füchse auf den Plan, die allmählich die Handbremse lösten. Nachdem ein klarer Penalty verweigert wurde, zog Carl Konze einfach mal ab und die Scheibe hüpfte von Konstantin Kesslers Blocker zum 1:2 ins Tor (33.). Leider hatte dieses Glücksgefühl nicht lange Bestand und die Icefighters stellten bei angezeigter Strafe den alten 2-Tore-Abstand durch Daniel Visner her (34.).

So ging es auch in den Schlussabschnitt. Und die Füchse erhöhten nun das Tempo und wirkten optisch nun auch offensiv präsenter. Tim Schütz war es dann, der mit seinem Premierentreffer in der 47. Minute nach feinem Break auf 2:3 verkürzte. Doch wieder hatten die Icefighters die passende Antwort durch Eriksson und seinen platzierten Handgelenksschuss (2:4, 47.). Das war ein Nackenschlag für die Füchse, die sich aber nicht aufgaben. Michael Fomin bekommt die Scheibe etwas glücklich auf den Schläger und sein direkter Schuss schlägt Konstantin Kessler im kurzen Eck, 3:4 (54.). Erst jetzt sind die Füchse im do-or-die-Modus, und schaffen es auch mal, die Icefighters einzuschnüren. Mit einer Überzahl kurz vor dem Ende setzten die Füchse dann alles auf eine Karte, nahmen Matthias Bittner zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis. Leider wollte der Ausgleich nicht fallen, sinnbildlich für die Leistung über gut 50 Minuten des Spiels machten es die Füchse hier zu umständlich und zu ungenau, ohne zu einer echten Chance zu kommen. So verpassen es die Füchse, im PrePlayoff-Rennen vorzulegen und die Konkurrenz unter Zugzwang zu setzen.

Fabian Schwarze resümierte, dass die Füchse über 40 Minuten in der offensiven Zone zu wenig Zugriff hatten, die “Scheibe dort nicht schnell genug machten” und daher insgesamt verdient verloren. Zu spät wachten die Füchse auf und müssen sich cleveren und stabilen Icefighters geschlagen geben.

Morgen schauen die Füchse auf die Konkurrenz, um dann am Samstag bei den Scorpions eine nicht minder komplizierte Aufgabe vor der Brust zu haben.

Statistik:

Füchse – Leipzig 3:4 (0:1)(1:2)(2:1)

Tore:
0:1 (18:10) Hanusch (Eichelkraut, Bauer)
0:2 (25:15) Hanusch (Slanina, Schietzold)
1:2 (32:53) Konze (Mannes, Schymainski)
1:3 (33:45) Visner (Alasaari, Reimer) 6-5
2:3 (46:09) Schütz (Konze, Schitz)
2:4 (46:44) Eriksson (Aronsson, Hertel)
3:4 (53:35) Fomin (Schitz, Schymainski)

Schüsse: 37-37
Schiedsrichter: Schmidt, Butt
Strafen: 2 - 6
Zuschauer: 711

 

 

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