Die Eisbären Berlin haben sich in einer umkämpften Viertelfinalserie mit 4:1-Siegen gegen die Straubing Tigers durchgesetzt. Im Halbfinale trifft die Mannschaft von Serge Aubin nun auf die Adler Mannheim, die wiederum gegen den EHC Red Bull München die Oberhand behielten. Auch die Vorschlussrunde wird wieder im Modus „Best of Seven“ ausgespielt. Die Spieltermine wurden wie folgt festgelegt:
Halbfinale 1: Eisbären Berlin – Adler Mannheim, Dienstag, 1. April 2024, 19:30 Uhr
Halbfinale 2: Adler Mannheim – Eisbären Berlin, Freitag, 4. April 2024, 19:00 Uhr
Halbfinale 3: Eisbären Berlin – Adler Mannheim, Sonntag, 6. April 2024, 14:00 Uhr
Halbfinale 4: Adler Mannheim – Eisbären Berlin, Dienstag, 8. April 2024, 19:30 Uhr
Halbfinale 5: Eisbären Berlin – Adler Mannheim, Freitag, 11. April 2024, Uhrzeit offen*
Halbfinale 6: Adler Mannheim – Eisbären Berlin, Sonntag, 13. April 2024, 14:00 Uhr*
Halbfinale 7: Eisbären Berlin – Adler Mannheim, Dienstag, 15. April 2024, Uhrzeit offen*
*falls erforderlich
Am morgigen Dienstag, den 1. April steigt Spiel eins der „Best-of-Seven-Serie“ in der Uber Arena. Die Partie beginnt um 19:30 Uhr und wird live auf Magenta Sport und im Free-TV auf DF1 übertragen. Die wichtigen Infos des Spielverlaufs gibt es auch über das Eisbären-Radio, oder den Liveticker und die sozialen Kanäle der Eisbären.
Im Viertelfinale siegreich gegen München
Die Mannheimer belegten nach der Hauptrunde den vierten Tabellenplatz. In den 52 Partien der regulären Saison sammelten die Kurpfälzer 91 Punkte. Luke Esposito und Leon Gawanke waren hierbei die erfolgreichsten Punktesammler ihrer Mannschaft. Beide kamen auf 38 Scorerpunkte. Top-Torschütze Mannheims wurde Kristian Reichel, der Deutsch-Tscheche erzielte 17 Treffer. Im Viertelfinale kam es für die Adler zum Aufeinandertreffen mit dem fünftplatzierten EHC Red Bull München. Mannheim benötigte schlussendlich sechs Partien, um die nötigen vier Siege einzufahren. Hier fand vor allem Matthias Plachta zu alter Stärke zurück. Der Angreifer sammelte in den sechs Duellen mit München sieben Scorerpunkte (zwei Tore, fünf Assists). Im Tor erhielt Arno Tiefensee den Vorzug vor Kollege Felix Brückmann. Tiefensee kann nach der Viertelfinalserie gegen München eine Fangquote von 92,82 % vorweisen und feierte einen Shutout gegen die Isarstädter.
Intensive Serie erwartet
Cheftrainer Serge Aubin sagt: „Es wird ganz bestimmt eine großartige Serie gegen die Adler Mannheim. Zwei starke Teams treffen aufeinander. Es wird ein Kampf um die Kleinigkeiten, es wird umkämpft und hart. Wir brauchen vollen Einsatz jedes Einzelnen. Die Special Teams werden sehr wichtig sein. Wir sind bereit und darauf vorbereitet, dass die Serie über die vollen sieben Spiele gehen kann.“
„Wie bereits im letzten Jahr im Viertelfinale, erwarte ich wieder eine sehr intensive Serie gegen Mannheim. Es wird mit Sicherheit ein heißer Kampf um den Einzug ins Finale. Wir müssen unser Spiel einfach halten. Unsere Offensive ist unglaublich torgefährlich, unser Fokus muss aber zunächst der Defensive gelten. Wir brauchen jeden Einzelnen. Wenn wir vollen Einsatz zeigen, hart und unser System spielen, stehen die Chancen meiner Meinung nach gut“, erklärt Manuel Wiederer.
Neunte Playoff-Serie zwischen den Eisbären und den Adlern
Die Eisbären Berlin spielten in der PENNY DEL gegen kein Team öfter, als gegen die Adler Mannheim. Beide Teams standen sich in der Deutschen Eishockey Liga bereits 163 Mal gegenüber. 84 dieser Spiele gewannen die Berliner, 77 Spiele gingen an Mannheim, zwei Duelle endeten remis. In den vier Aufeinandertreffen der beiden Teams in der jüngst abgeschlossenen Hauptrunde konnten die Eisbären alle vier Partie gewinnen. In den Playoffs kam es bereits zu neun Serien zwischen den beiden großen Kontrahenten. Die ersten drei Serien gingen alle an die Adler. Die folgenden sechs Serien entschieden die Eisbären dann aber allesamt für sich.
Quelle:
Eisbären Berlin