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Ζ-Θ
(1:2) - (1:1) - (0:1)
21.03.2025, 19:30 Uhr

Halbfinale nach sieben Jahren zurück in Linz

Zum ersten Mal seit 2018 steigt in der Linz AG Eisarena ein Heimspiel im Halbfinale der win2day ICE Hockey League

Þ20 März 2025, 16:51
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EHC Black Wings Linz

Nach dem spektakulären Auftaktsieg in Klagenfurt, verteidigen die Linzer vor ausverkauftem Haus ihre Serienführung gegen den KAC. Das erste Halbfinale in Klagenfurt war ein weiterer Abend für die Geschichtsbücher. Die Linzer konnten in der siebten Overtime in Folge den KAC in der 104. Minute bezwingen. Die Oberösterreicher agierten von Beginn an druckvoll und erspielten sich durch Graham Knott und Shawn St-Amant eine 2:0-Führung. Die Rotjacken schüttelten ihre anfängliche Trägheit jedoch ab und entwickelten sich zur dominierenden Mannschaft. Die Stahlstädter machten es dem KAC durch konzentrierte Verteidigungsarbeit jedoch lange schwer, den Puck im Tor unterzubringen. Ein individueller Fehler brachte die Rotjacken ins Spiel, die kurz vor dem Ende den Ausgleich erzielten und dran waren das Match in der Verlängerung zu drehen. Gleich dreimal trafen KAC-Schützen nur das Aluminium von Tirronens Kasten.

Der Finne hielt seine Mannschaft mit unzähligen Glanzparaden im Spiel und brachte die Rotjacken zur Verzweiflung. Von insgesamt 46 Torschüssen ließ Tirronen nur zwei passieren und verzeichnete eine herausragende Fangquote von 95,7 %. Dank diesem Rückhalt gelang es Brian Lebler schließlich in der dritten Extraschicht eiskalt zuzuschlagen. Augenscheinlich im Vergleich zur intensiven Viertelfinal-Serie gegen Graz waren die vielen Strafen. Vor allem die Unkonzentriertheit in Form von zwei Spielverzögerungen schmerzte und kostete wertvolle Kraft. Umso bemerkenswerter überstanden die Linzer auch in der Verlängerung eine Drei-gegen-Vier-Unterzahl. Die Special Teams beider Mannschaften blieben damit trotz zahlreicher Möglichkeiten ohne Erfolg. An der Unteren Donaulände stand am Mittwoch ein freier Tag auf dem Programm um die auslaufenden Akkus vom Vortag aufladen zu können. 

Head Coach Philipp Lukas:

Wir haben über 60 Minuten ein gutes Spiel gemacht. Die beiden Gegentore waren bitter, darüber haben wir gesprochen. In den Momenten, in denen wir unter Druck standen, war Ras sehr stark. In der Overtime waren wir mit dem Rücken zur Wand und stark gefordert. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, was die Strafen angeht – acht Minuten, die wir definitiv vermeiden müssen. Da müssen wir besser und disziplinierter sein, um das Spiel so oft wie möglich bei Fünf-gegen-Fünf zu halten und in Überzahl eine bessere Ausführung zu zeigen. Im Großen und Ganzen ändert sich für uns nichts: Wir wissen, dass viel Tempo und Intensität auf uns zukommen. Wir müssen einen Weg finden, unseren Gegner wieder mehr zum Verteidigen zu zwingen.
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