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OT
Κ-Ι
(0:2) - (5:2) - (0:1) - (1:0 ОТ)
30.03.2025, 17:00 Uhr

Knappe Overtime-Niederlage in Ravensburg

Pinguine müssen Serien Ausgleich hinnehmen

Þ30 März 2025, 21:16
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krefeld-pinguine
Krefeld Pinguine

Die Krefeld Pinguine haben im zweiten Halbfinalspiel der Best-of-Seven-Serie gegen die Ravensburg Towerstars einen echten Krimi geliefert. In einer Partie voller Höhen und Tiefen mussten sie sich am Ende in der Overtime mit 5:6 geschlagen geben. Damit gleicht Ravensburg die Serie auf 1:1 aus und sorgt für maximale Spannung im Kampf um den Finaleinzug.

Starker Start der Pinguine:

Die Krefelder erwischten den besseren Start und zeigten von Beginn an eine konzentrierte und aggressive Leistung. Bereits in der 11. Minute erzielte Lucas Lessio mit einem präzisen Schuss ins obere Eck die 1:0-Führung für die Gäste. Nur wenige Minuten später legte Yushiroh Hirano nach einem starken Zuspiel von Davis Vandane nach und erhöhte auf 2:0. Die Pinguine dominierten die ersten Minuten mit schnellem Kombinationsspiel und kontrollierten das Geschehen weitgehend. Ravensburg hatte zunächst Mühe, ins Spiel zu finden, kämpfte sich jedoch zunehmend zurück.

Towerstars drehen das Spiel im zweiten Drittel:

Nach der ersten Pause kamen die Gastgeber mit mehr Energie aus der Kabine und setzten die Pinguine früh unter Druck. In der 26. Minute des zweiten Drittels war es Nick Latta, der mit einem sehenswerten Treffer den Anschlusstreffer zum 1:2 markierte. Der Ausgleich folgte wenig später – erneut war es Nick Latta, der sich gegen die Krefelder Defensive durchsetzte und mit einem platzierten Schuss das 2:2 besorgte. Die Towerstars hatten nun das Momentum auf ihrer Seite und drängten auf die Führung. Diese gelang in der 34. Minute durch Louis Latta, der nach einem feinen Zuspiel von Adam Payerl zum 3:2 einnetzte.

Krefeld versuchte, mit einem Powerplay-Tor von Lucas Lessio zum 4:3 wieder in Schlagdistanz zu kommen, doch Ravensburg ließ sich nicht beirren. Erik Jinesjö Karlsson stellte nach einer sehenswerten Kombination auf 4:2 für die Hausherren, bevor Simon Sezemsky noch vor der zweiten Pause das 5:3 für Ravensburg erzielte. Die Pinguine wirkten in dieser Phase überfordert und fanden kaum Mittel, um den Druck der Towerstars zu entschärfen.

Comeback der Pinguine im dritten Drittel:

Doch die Krefelder bewiesen große Moral und kämpften sich im Schlussdrittel eindrucksvoll zurück. Mit hoher Intensität und aggressivem Forechecking setzten sie die Towerstars unter Druck und erzwangen Fehler. In der 50. Minute des Schlussabschnitts erzielte Alexander Weiß den wichtigen Anschlusstreffer zum 5:4, indem er nach einem Abpraller eiskalt zuschlug. Ravensburg geriet zunehmend in Bedrängnis, während Krefeld weiter angriff.

Sechs Minuten vor dem Ende hatte Philipp Kuhnekath die große Chance auf den Ausgleich, scheiterte jedoch knapp am Ravensburger Goalie. Doch nur wenige Minuten später war es so weit: Kuhnekath verwandelte nach einer Kombination mit Christian Kretschmann und Lucas Lessio zum viel umjubelten 5:5-Ausgleich. Die letzten Minuten waren von Hochspannung geprägt, doch trotz intensiver Bemühungen beider Teams fiel kein weiterer Treffer – es ging in die Overtime.

Santos entscheidet das Spiel in der Overtime:

Die Verlängerung begann mit vorsichtigem Abtasten beider Mannschaften, da keiner den entscheidenden Fehler begehen wollte. Beide Teams hatten Möglichkeiten, doch die Torhüter Bick und Sharipov verhinderten mehrfach die Entscheidung. In der 63. Minute der Overtime war es dann Mathew Santos, der mit einem platzierten Schuss die Partie entschied und Ravensburg den Sieg sicherte.

Fazit und Ausblick:

 Die Krefeld Pinguine zeigten eine kämpferische Leistung, mussten sich aber nach einem intensiven und emotionalen Spiel knapp geschlagen geben. Trotz des unglücklichen Ausgangs können sie auf eine starke Moral und ein beeindruckendes Comeback im dritten Drittel aufbauen. Nun heißt es, diese Niederlage schnell zu verarbeiten und sich auf das nächste Spiel zu fokussieren, um in der Serie wieder in Führung zu gehen. Die Best-of-Seven-Serie bleibt damit völlig offen und verspricht weiterhin Spannung pur.

Quelle:
Krefeld Pinguine

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