Diesmal trafen die Lions zwar nicht nach 21 Sekunden, aber unsere Spieler spielten auf einem sehr guten Niveau und dominierten das Spiel von Beginn an, wie schon im ersten Akt. Erst in der 7. Minute erzielte Théo Rochette in der Vaudoise-Arena den ersten Treffer. Obwohl die Dominanz der Waadtländer deutlich zu erkennen war, gelang es den Männern von Geoff Ward nicht, den Abstand vor der Rückkehr in die Umkleidekabine zu vergrößern.
Es wird nach dem Neustart nicht lange dauern, bis LHC dank der Agilität und guten Positionierung von Jason Fuchs einen größeren Vorsprung herausspielt. Nach diesem zweiten Waadtländer Tor litt der LHC unter den gegnerischen Angriffen und konnte den Tigers nicht mehr regelkonform entgegentreten. Fast anderthalb Minuten lang spielten die Spieler von Geoff Ward drei gegen fünf und zeigten enorme Aufopferung und Solidarität, um die zahlreichen Versuche von Langnau abzuwehren.
Eine defensive Solidität, die nach einer guten Aktion der Mannschaft von Thierry Paterlini in der Mitte des Spiels schließlich nachließ. Da die Waadtländer Spieler oft von den Schiedsrichtern bestraft werden, haben sie weniger Möglichkeiten, in der Offensive zu glänzen. In einer neuen Situation der zahlenmäßigen Unterlegenheit war es der unvermeidliche Théo Rochette, der seinen Teamkollegen einen Vorsprung von zwei Toren verschaffte. Mit Feuer in den Schlittschuhen zeigte die Nummer 90 des LHC seine Präzision und stellte Luca Boltshauser beim Konter gelassen in Szene.
Eine körperliche Herausforderung, aber ein neuer Sieg ist gesichert:
Anschließend war das Spiel zwischen beiden Mannschaften ausgeglichen, wobei die Emmentaler sogar im Vorteil waren. Es bedurfte der Wachsamkeit von Kevin Pasche, um diesen Vorsprung zu halten. In einem harten Spiel, in dem keine Kompromisse gemacht wurden, konnten unsere Spieler die nötige Klarheit bewahren, um nicht in die Falle der SCL Tigers zu tappen. Théo Rochette beendete seinen wilden Abend mit einem dritten Tor ins leere Tor und machte damit die letzten Hoffnungen von Harri Pesonens Teamkollegen in diesem dritten Akt zunichte.
Die Stars des Spiels:
⭐️⭐️⭐️ Théo Rochette : Drei Tore, drei Sterne, so einfach ist das. Wir können sagen, dass wir für diesen dritten Akt einen Théo der großartigen Abende erlebt haben. Sein drittes Tor ins leere Tor rundete eine außergewöhnliche Leistung ab.
⭐️⭐️ Dominik Kahun : Zwei neue Punkte für den deutschen Nationalstürmer. „Dom“ ist für die Playoffs 2025 in Topform und übernimmt die Führung in der Rangliste der besten Scorer dieser Endphase.
⭐️ Kevin Pasche : Die Langnau Tigers stürmten den Lausanner Käfig und es brauchte einen sehr guten Kevin Pasche, um die Sperre so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Mit 33 Paraden (94,29 % Abwehrquote) hat Kevin wirklich abgeliefert.
Die Entwicklung der Partitur:
7. Théo Rochette (Kahun/Fuchs) 1:0; 26. Jason Fuchs (Kahun/Heldner) 2:0; 30. Joel Salzgeber (Rohrbach/Mäenalanen) 2:1; 37. Théo Rochette (Riat) 3-1; 55. Vili Saarijärvi (Riikola/Saarela) 3:2; 60. Théo Rochette (Schweden/Bayreuther) 4:2.
Die nächsten Begegnungen der Lions:
Der LHC wird diesen Mittwoch, 19. März, den vierten Akt im Emmental spielen, bevor er diesen Freitag, 21. März, für den fünften Akt in die Vaudoise Arena zurückkehrt, der bereits jetzt spannend zu werden verspricht.