Eishockey-Bayernligist EC Pfaffenhofen wird die restlichen Spiele der finalen Play-down-Serie ohne seinen Cheftrainer Stefan Teufel bestreiten müssen. Wie der 62-Jährige am Mittwoch bekanntgab, steht er urlaubsbedingt ab sofort nicht mehr zur Verfügung.
„Ich habe dem Verein bereits im August mitgeteilt, dass ich maximal bis zum 18. März dabei sein kann“, erklärt Teufel. „Natürlich hatte ich gehofft, dass unsere Saison bis dahin schon gelaufen ist und wir den Klassenerhalt sicher haben. Leider hat aber einiges nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe.“ Für die restlichen Spiele gegen Buchloe wird nun der bisherige Co-Trainer Michael Pfab die Verantwortung an der Bande haben. Ihm zur Seite steht der Sportliche Leiter Quirin Oexler.
Ob er in der kommenden Saison als ECP-Trainer weitermacht, konnte Teufel noch nicht sagen: „Ich habe mir Bedenkzeit bis Ostern erbeten. Wie erwähnt, ist einiges nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe, darum stehen wir jetzt auch in dieser finalen Play-down-Phase und daran habe ich natürlich zu knabbern“, gibt der ECP-Coach zu.
Ungeachtet dessen gibt sich der 62-Jährige weiter optimistisch, dass Pfaffenhofen den Bayernliga-Klassenerhalt schafft, wozu ein Sieg in Buchloe am Freitag (20 Uhr) ein riesen Schritt wäre: „Entscheidend wird sein, dass wir uns cleverer anstellen als beim ersten Spiel in Buchloe. Damals hat die Mannschaft viel zu offensiv agiert.“ Dieses Mal müsse sein Team taktisch ein anderes Gesicht zeigen. „Wir müssen Buchloe die Scheibe überlassen, destruktiv spielen und auf Konter setzen“, gibt der Coach die Marschroute vor. „Co-Trainer Pfab weiß Bescheid.“ Bis auf die Langzeitverletzten kann Pfab aus dem Vollen schöpfen, auch Janis Hübner, der am Dienstag berufsbedingt fehlte, wird wieder dabei sein.