Don Jackson (Trainer, EHC Red Bull München): „Es war wenig überraschend ein sehr enges Spiel. Beide Mannschaften haben sehr gut gespielt. Es ist eine Best-of-Seven-Serie und wir blicken von Spiel zu Spiel. Ich bin stolz auf meine Spieler und weiß, dass sie stark sind, zurückkommen können und auch die nächsten beiden Spiele gewinnen können.”
Dallas Eakins (Trainer, Adler Mannheim): „Du musst kein Eishockey-Fan sein, es reicht, wenn dir der Wettkampfgedanke gefällt, um von diesem Spiel begeistert zu sein. Es waren zwei sehr ausgeglichene Teams, die nicht zurückstecken und Kampfeswillen bewiesen haben. Die Intensität war hoch, das Zweikampfverhalten ebenfalls.“ Matthias
Plachta (Stürmer, Adler Mannheim): „Unser erstes Drittel war okay, das zweite vor allem am Anfang durchwachsen. Wir wussten, dass wir im dritten Drittel nachlegen müssen. Entsprechend haben wir Gas gegeben, das auch durch die Verlängerungen halten können. Allerdings gab es da auch einige Wechsel des Momentums. Es ist eine enge Serie, die beiden Mannschaften viel abverlangt.“
Statistiken:
Spiel 5 dauerte 85:41 Minuten. Nie zuvor hatten sich beide Teams in der DEL so lange duelliert. Der bisherige Rekord war der Münchner 2:1-Erfolg in Spiel 3 des Playoff-Halbfinales 2017/18 (85:30 Minuten). Vier und damit die Hälfte der acht Playoff-Duelle beider Teams in Mannheim gingen in die Overtime. München gewann eins davon. Zum ersten Mal in dieser Serie gewann nicht die Mannschaft, die das erste Tor erzielte. Die Red Bulls schossen 44-mal aufs Tor, die Adler 42-mal. Die insgesamt 86 Torschüsse sind Saison-Höchstwert bei einem Spiel mit Münchner Beteiligung (Hauptrunde und Playoffs). Maxi Kastner absolvierte sein 98. Playoff-Spiel in der DEL für München und zog damit mit dem bisherigen clubinternen Rekordhalter Daryl Boyle gleich.
Die beiden Münchner Jonathon Blum (33:18 Minuten) und Max Daubner (31:12 Minuten) knackten die Marke von 30 Minuten Eiszeit. Bei den Adlern lieferte Nick Cicek den Höchstwert (29:48 Minuten). Verteidiger Blum ist nach seinem Vorlagen-Doppelpack mit nun fünf Punkten (fünf Assists) neuer Führender der Playoff-Scorerliste der Red Bulls. Fast acht Kilometer legte Adam Brooks zurück (7855 Meter). Unser Torschütze zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich liegt damit deutlich vor dem Zweitplatzierten Daubner (7254 Meter). Der lauffreudigste Adler John Gilmour legte sogar mehr als einen Kilometer weniger zurück (6599 Meter).
Spiel 6 am Freitag:
Am Freitag (28. März | 19:30 Uhr) gilt es die Serie im heimischen SAP Garden auszugleichen und ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen.