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Ι-Ζ
(2:0) - (2:0) - (1:2)
23.03.2025, 19:00 Uhr

Schmerzhafter Abend in Spiel 3

Linzer verlieren unglücklich in Klagenfurt

Þ23 März 2025, 21:58
Ғ114
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EHC Black Wings Linz

Die Steinbach Black Wings müssen die dritte Runde im Halbfinale gegen den KAC klar abgeben. Nach einem frühen Zwei-Tore-Rückstand unterliegen die Linzer beim KAC deutlich.

Am Sonntagabend fand in Klagenfurt Spiel 3 des Halbfinales statt. Wie schon in den vorherigen Playoff-Spielen hütete Schlussmann Rasmus Tirronen das Tor der Oberösterreicher. Zudem kehrte Verteidiger Raphael Wolf ins Line-up zurück. Zu Beginn des Spiels tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab, bis Thomas Hundertpfund in der zweiten Minute den ersten Schuss des Abends verzeichnete. Der Goalie der Gäste ging jedoch als Sieger aus dem Duell mit dem Kapitän der Rotjacken hervor. Wenige Momente später versuchte es Brian Lebler mit einem Forecheck, blieb jedoch erfolglos. Nur zwei Minuten später brachte Thimo Nickl den KAC in Führung. Clemens Unterweger spielte den Puck von der rechten Seite nach vorne, wo Thomas Hundertpfund und Thimo Nickl bereits warteten. Letzterer fälschte den Puck ab und beförderte ihn zwischen Arm und Bein des Linzer Torhüters ins Netz – 1:0 für die Hausherren in der 4. Minute. Doch trotz der frühen Führung ließ der KAC nicht nach – ganz im Gegenteil: In der 7. Minute legten die Klagenfurter nach. Daniel Obersteiner versuchte zunächst, Tirronen zu testen, passte dann aber kurzerhand zu Matt Fraser, der den Puck hinter dem Schlussmann zum 2:0 ins Tor lenkte. Die Stahlstädter ließen sich nicht unterkriegen und suchten ihr Heil in der Offensive. Shawn St-Amant probierte es in der 9. Minute mit einem Schuss ins lange Eck, doch Sebastian Dahm parierte. In den darauffolgenden Minuten stand die Defensive der Gäste kompakt. Niklas Würschl und Patrick Söllinger zogen die Aufmerksamkeit auf sich, als Thomas Hundertpfund und Clemens Unterweger den Puck in Richtung Tor brachten – doch entweder ein Linzer Verteidiger oder ein Fuß verhinderte einen weiteren Treffer. In der 14. Minute bot sich Julian Pusnik die Chance auf den ersten Treffer für die Linzer. Auf der rechten Seite musste er nur noch abschließen, doch Clemens Unterweger machte ihm einen Strich durch die Rechnung und blockte den Schuss. Drei Minuten später verlagerte sich das Spiel ins neutrale Drittel, wo David Maier mit einem Distanzschuss erhöhen wollte, doch Rasmus Tirronen verhinderte den Treffer mit einer Parade. Auch in den letzten beiden Minuten des ersten Drittels schenkten sich beide Mannschaften keinen Zentimeter, und die Oberösterreicher kämpften weiter. Wieder war es Brian Lebler, der die Scheibe in Richtung Dahm lenkte, doch der Schlussmann der Rotjacken ließ nichts zu. Auch der darauffolgende Schuss von Niklas Würschl, der knapp am Tor vorbeisegelte, brachte keinen Erfolg. So gingen die Stahlstädter mit einem Rückstand in die erste Pause des Abends.


Klagenfurt erhöht

Aus dieser herausgekommen, erwischte es die Gastmannschaft in der 22. Minute mit einer Strafe gegen Logan Roe. Das Special Team des KAC fackelte nicht lange und schien nach nur 17 Sekunden im Powerplay zum dritten Führungstreffer einzunetzen. Die Referees bestanden jedoch unmittelbar nach dem Schuss von Clemens Unterweger auf den Videobeweis. Nach der Überprüfung erkannten sie den Treffer – zum Glück der Black Wings – nicht an, da der Puck durch ein seitliches Loch von außen ins Gehäuse gerutscht war. Die Uhr wurde entsprechend zurückgestellt, und die Gäste mussten das Unterzahlspiel erneut bestreiten. Dieses überstanden sie jedoch ohne weiteren Gegentreffer. In der 25. Minute versuchte es Andreas Kristler mit einem Schuss von der blauen Linie, doch vor Dahms Kasten lauerten die Klagenfurter Verteidiger. Zwei Minuten später kam Nico Feldner in Scheibenbesitz und kämpfte sich nach vorne. Zu seinem Pech war jedoch keiner seiner Kollegen mitgekommen, sodass er keinen Abnehmer fand, um die Gelegenheit optimal zu nutzen. Eine Minute später startete Graham Knott einen Breakaway-Versuch, doch die Rotjacken stellten ihn geschickt zu, sodass er keine Chance hatte, den Rückstand zu verkürzen. Zur Halbzeit der Partie wurde Nick Petersen gefährlich. Er fuhr schnurstracks auf Tirronen zu, doch Greg Moro kontrollierte den Stürmer souverän und entschärfte die Situation, indem er die Scheibe wegschlug. Trotz der soliden Defensivleistung wirkten die Stahlstädter im zweiten Spielabschnitt etwas ideenlos. Ein zweites Mal in dieser Partie musste Andreas Kristler einstecken und ging zu Boden. Anders als beim ersten Vorfall unterbrachen die Referees dieses Mal das Spiel, doch zur Überraschung der Gäste erhielt Kristler die zweiminütige Strafe. Auch dieses Powerplay überstanden die Linzer unbeschadet, bevor es wenige Sekunden später erneut Kristler traf und er erneut auf die Strafbank musste. In dieser brenzligen Phase konnte Shawn St-Amant seine Mannschaft entlasten, indem er Nick Petersen die Scheibe abnahm.

Die Rotjacken blieben jedoch offensiv gefährlich. In der 35. Minute versuchte Matt Fraser den Anschlusstreffer zu erzielen, doch trotz des dichten Verkehrs vor dem Tor behielt Tirronen die Oberhand. Eine Minute später setzten sich die Hausherren jedoch endgültig fest: Daniel Obersteiner erhielt ein präzises Zuspiel von Mathias From hinter dem Tor und erhöhte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck auf 3:0 (36. Minute).

Daraufhin versuchte die dritte Linie der Gäste, einen Konter zu fahren, kam jedoch nicht zum Abschluss. 38 Sekunden vor der zweiten Drittelpause fiel schließlich das 4:0, als Thomas Hundertpfund ins kurze Eck einnetzte. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich beide Mannschaften in die letzte Pause.
Linzer können Rückstand nicht aufholen

In diesem Drittel entschied Phil Lukas, der Head Coach der Linzer Mannschaft, den Torhüter zu wechseln und Thomas Höneckl stand nach seiner Verletzungspause erstmals wieder zwischen den Pfosten. Vorerst schien es für ihn kein guter Start zu werden, denn die Klagenfurter trafen erneut. Doch nach einer Überprüfung durch die Referees wurde das Tor aufgrund eines Abseits aberkannt. Zwei Minuten später kam Simeon Schwinger nach einem Körpercheck von Henrik Neubauer zu Fall. Er wurde daraufhin von den Teamärzten begleitet und musste das Spiel vorzeitig beenden. Neubauer erhielt für den Vorfall eine Zweiminutenstrafe, sodass die Kärntner erneut in Überzahl agieren konnten. Die Rotjacken versuchten in diesem Powerplay, ihre Führung weiter auszubauen, gingen jedoch kein großes Risiko ein und konzentrierten sich darauf, die verbleibende Zeit clever herunterzuspielen. In der 46. Minute verlor Ian Scheid den Puck, und Höneckl versuchte, ihn rechtzeitig zur Seite zu schlagen. Doch Nick Petersen schaltete schneller und brachte die Scheibe zum 5:0 in die Maschen. In der 50. Minute traf es schließlich auch die Hausherren: Steven Strong musste wegen Hakens auf die Strafbank. Bereits 36 Sekunden später gelang es Shawn St-Amant, den ersten Treffer für die Oberösterreicher zu erzielen. Graham Knott prüfte Dahm mit einem Schuss, und St-Amant verwertete den Rebound zum 5:1 (51. Minute).

Die Klagenfurter drängten darauf, den alten Vorsprung wiederherzustellen, doch zum dritten Mal an diesem Abend wurde ein Treffer nicht gegeben: Finn Van Ee beförderte die Scheibe in der 52. Minute mit der Hand über die Linie, woraufhin das Tor aberkannt wurde. Kurz darauf wendete sich das Blatt erneut, und die dritte Linie der Linzer verkürzte auf 5:2. Julian Pusnik platzierte den Puck ins lange Eck und entschied das Duell gegen Sebastian Dahm für sich (52. Minute). Vier Minuten später zog Mathias From aus der Distanz ab, doch Patrick Söllinger konnte mit seinem Schläger blocken. Matt Fraser kam daraufhin in ein Eins-gegen-Eins-Duell mit Thomas Höneckl, doch der Linzer Goalie parierte stark. Kurz vor Schluss mussten die Stahlstädter erneut in Unterzahl spielen, da Verteidiger Greg Moro wegen übertriebener Härte in die Kühlbox geschickt wurde. Doch auch dieses Powerplay überstanden die Gäste ohne weiteren Gegentreffer. Die letzten zwei Minuten verstrichen und der KAC sicherte sich mit einem 5:2 den Sieg.

Die Gelegenheit, die Serie auszugleichen, bietet sich für die Linzer bereits am kommenden Dienstag. Vor heimischem Publikum kämpfen die Black Wings um den zweiten Sieg. Tickets für den Heimschlager sind restlos ausverkauft! Am Freitag folgt Spiel 5 in Klagenfurt.

Quelle:
EHC Black Wings Linz

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