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(1:1) - (2:2) - (1:0)
30.03.2025, 17:30 Uhr

Schönheider Wölfe erzwingen Entscheidungsspiel

4:3 Heimsieg gegen Fass Berlin

Þ30 März 2025, 22:00
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Schönheider Wölfe

Die Schönheider Wölfe haben es geschafft. In einem nervenaufreibenden und bis zum Schluss spannenden vierten Playoff-Finale der Regionalliga Ost setzten sich die Wölfe vor 722 begeisterten Zuschauern im Wolfsbau Schönheide mit 4:3 (1:1, 2:2, 1:0) gegen FASS Berlin durch. Damit gelang ihnen der ersehnte Serienausgleich zum 2:2, wodurch die Entscheidung um die Meisterschaft in einem finalen Showdown am kommenden Dienstag, den 01.04.25, 19:00 Uhr im P09 in Berlin Charlottenburg fallen wird.

Bereits vor Spielbeginn war die Anspannung greifbar, sowohl auf den Rängen als auch auf dem Eis. Schönheide musste gewinnen, um die Serie am Leben zu halten und die Fans der Wölfe sorgten für eine lautstarke Atmosphäre im Wolfsbau. Mit jeder Minute wuchs der Druck, doch die Mannschaft von Coach Sven Schröder ließ sich davon nicht beeindrucken und lieferte eine kämpferisch geschlossene Mannschaftsleistung ab.

In einem ausgeglichenen ersten Drittel, mit guten Chancen auf beiden Seiten, inklusive eines Pfostentreffers der Akademiker, nutzten die Wölfe in der 12. Spielminute ihr erstes Powerplay im Spiel, um durch Tomas Rubes mit 1:0 in Führung zu gehen. Die Hausherren hätten in der Folge durchaus ihren knappen Vorsprung ausbauen können, doch in der 18. Minute war es Moritz Miguez, der zum 1:1 für FASS abschloss. Gleichzeitig der Spielstand zur ersten Pause.

Das zweite Drittel begann mit einem Schock für Schönheide. Nur 21 Sekunden nach Wiederanpfiff brachte Markus Babinsky die Gäste aus Berlin mit 2:1 in Führung. Doch die Wölfe zeigten erneut ihren Kampfgeist und in der 35. Minute war es Yannek Seidel, der das Publikum mit dem 2:2 wieder zum Kochen brachte. Die Wölfe waren zurück im Spiel. Doch die Freude währte nur kurz. Direkt im Gegenzug nutzte FASS Berlin eine Unachtsamkeit der Schönheider Defensive aus. Dennis Thielsch brachte die Gäste nur Sekunden später erneut mit 3:2 in Front. Der erneute Rückschlag für die Wölfe, die jedoch noch vor der zweiten Drittelpause antworten konnten. In Überzahl war es wieder Tomas Rubes, der die Scheibe auf Roy Hähnlein ablegte und dieser traf mit einem wuchtigen Schuss in den Winkel zum 3:3. Der Ausgleich kurz vor dem Ende des zweiten Drittels war von enormer Bedeutung und gab den Wölfen neuen Auftrieb.

Das letzte Drittel stand ganz im Zeichen des Kampfes um den entscheidenden Treffer. Beide Teams schenkten sich nichts und die Zweikämpfe auf dem Eis wurden intensiver. Die Spannung war förmlich greifbar, doch es war wieder einmal Tomas Rubes, der sich als Matchwinner für die Wölfe auszeichnen sollte. In der 48. Minute schnappte er sich die Scheibe und ließ Berlins Torhüter Eric Steffen mit einem trockenen Abschluss keine Chance – 4:3 für die Wölfe! Nun begann der Abwehrkampf. FASS Berlin warf alles nach vorne, doch die Defensive der Wölfe hielt stand. Torhüter Niko Stark erwies sich in der Schlussphase als sicherer Rückhalt und parierte mehrere gefährliche Angriffe der Gäste. Auch die Herausnahme des Goalies für einen weiteren Feldspieler den Berlinern kurz vor Schluss nicht, denn die Wölfe konnten das 4:3 über die Ziellinie bringen.

Mit dem hart erkämpften Sieg im Rücken gehen die Wölfe nun voller Selbstvertrauen in das entscheidende fünfte Spiel am kommenden Dienstag in Berlin. Die Serie ist auf Messers Schneide und die Schönheider Wölfe haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie den Willen besitzen, die Meisterschaft zu holen.

Quelle:
Schönheider Wölfe

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