Am Dienstag steht das zweite Halbfinalspiel zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions auf dem Programm. Nach der deutlichen Niederlage zum Auftakt in Zürich wollen die Bündner ihre Reaktion zeigen, zu ihrem Spiel zurückfinden – und die Serie ausgleichen.
Hätte Filip Zadina eine seiner Grosschancen zu Beginn der Partie genutzt, hätte das Spiel wohl einen anderen Verlauf genommen. Der HCD war in puncto offensiver Gefährlichkeit mit dem ZSC durchaus auf Augenhöhe. Doch die Tore erzielten im 1. Drittel ausschliesslich die Zürcher – dreimal, davon zweimal im Powerplay. Es war einer dieser Tage, an dem irgendwie der Stecker nicht drin war. Der Rhythmus fehlte, die Konzentration liess zu wünschen übrig, die Kompaktheit ging verloren. Zu wenig Härte, zu wenig Konsequenz – und auch das Tempo stimmte phasenweise nicht. Die Analyse war entsprechend klar – sowohl von Trainerseite als auch von den Spielern.
Alle sind sich einig: Der HCD kann und muss deutlich besseres Eishockey zeigen. Entscheidend wird sein, rasch wieder zur eigenen DNA zurückzufinden – jener Mischung aus Intensität, Mut und Teamgeist, die Davos im Viertelfinal so stark machte. Am Dienstag bietet sich die Chance zur Korrektur. Dann soll es ein anderes Spiel werden – diesmal mit Energie, Präzision und voller Überzeugung.
Quelle:
HC Davos