Der Herner EV trifft dabei auf die Hannover Indians, zuerst am Freitagabend
in Hannover (20 Uhr), dann zwei Tage später am Sonntag am Herner Gysenberg
(18:30 Uhr). Vor diesen beiden Doppel-Duellen trennen die beiden Teams in der
Tabelle zwei Punkte, der HEV liegt dabei auf Platz vier, die Indians drei Plätze
dahinter. Von daher ist sicherlich von zwei umkämpften Partien auszugehen, zumal
natürlich immer noch die Brisanz aus den unrühmlichen Begleiterscheinungen zum
Ende der letzten Saison mit der schweren Verletzung von Aaron McLeod über diesen
Aufeinandertreffen liegt.
Die Indians sind mit einem neuen Trainer in diese Spielzeit gegangen. Das
hannoversche Urgestein Lenny Soccio steht nun nach Wedemark und Langenhagen
erstmals am Pferdeturm hinter der Bande. Dabei kann er auf einige Neuzugänge
zurückgreifen. Im Tor stehen nun Sebastian Albrecht (Halle) und Patrick Golombek
(Bietigheim-Bissingen/DNL2), in der Abwehr u.a. der finnische Kontingentspieler Lasse
Uusivirta (2. Liga Finnland), sowie im Sturm z.B. Igor Bacek (Halle) und Andreas
Morczinietz (Scorpions). Aktueller Topscorer der Indians ist Branislav Pohanka, der
seine dritte Saison am Pferdeturm bestreitet. Die Hannoveraner brachten am ersten
Spieltag dem aktuellen Tabellenführer die bis dato einzige Niederlage (im
Penaltyschiessen) bei. Danach gab es Siege gegen Rostock, Erfurt und Timmendorf,
aber auch Niederlagen in Berlin und Duisburg.
Das Wochenende wird also sicherlich anspruchsvoll und intensiv für den Herner EV
werden. „Wir müssen mental stark sein und uns auf unser Spiel konzentrieren. Alles
andere werden wir ausblenden“ meint HEV Coach Frank Petrozza. Er wird definitiv
nicht auf Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath zurückgreifen können, der sich bei den
Krefelder Pinguinen verletzt hat. Dafür wird aber überraschend der andere DEL-
Förderlizenzspieler Tom Schmitz sein Debüt im HEV Trikot geben, der nach seiner
Verletzung zum Saisonbeginn früher als erwartet bereits wieder trainiert hat und auf
seinen Einsatz brennt.
eishockey.net / PM Herner EV
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