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OT
Θ-Η
(1:2) - (2:0) - (0:1) - (1:0 ОТ)
02.03.2025, 18:00 Uhr

Drama mit Überlänge

Icefighters gewinnen in der zweiten Overtime

Þ03 März 2025, 10:58
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leipzig
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Am Abend vor der Oscar-Nacht in Hollywood geht der Preis für Spannung und Dramatik an die KSW IceFighters Leipzig und die Höchstadt Alligators. In einem packenden Spiel siegte Leipzig mit 4:3 in der zweiten Overtime.

Zur Chronologie des mitreißenden Spiels: Vor 2092 Zuschauern im anona ICEDOME, darunter gut 150 mitgereisten Gästefans, gehörte die Anfangsphase den Gastgebern. Emil Aronsson eroberte in der vierten Minute die Scheibe im gegnerischen Drittel, passte zu Landsmann Johan Eriksson und dieser sah Mitspieler Daniel Visner am langen Pfosten. Leipzigs Nummer 7 überwand Alligators-Schlussmann Nico Zimmermann zur 1:0 Führung. Die Leipziger agierten in der Folge zu verkrampft, wie Headcoach Patric Wener nach Spielschluss zu Protokoll gab und kassierten in der zehnten Minute den Ausgleich. Im ersten Powerplay des Spiels brauchten die Gäste nur 23 Sekunden, um die zahlenmäßige Überlegenheit zu nutzen. Torschütze war Leon Dalldush. In der 16. Minute landete die Scheibe ein zweites Mal im Tor von Konstantin Kessler. Anton Seewald umkurvte Leipzig Keeper und netzte zur Führung ein.

Das zweite Drittel gehörte dann den IceFighters, was sich nicht nur in der Torschuss-Statistik (17:6), sondern auch in erzielten Toren niederschlug. In der 30. Minute bediente Dennis Reimer den nach vorn stürmenden Jan-Luca Schumacher. Dieser verlud in der Zwei-auf-ein-Situation zunächst Höchstadts Goalie mit einem angetäuschten Torschuss und passte auf den mitgelaufenen Luke Volkmann, der den Puck am langen Pfosten ins Tor schob. Drei Minuten später war es wiederum Daniel Visner, der nach Vorarbeit von Johan Eriksson und Jesper Alasaari aus kurzer Distanz die erneute Führung für Leipzig erzielte.

Zu Beginn des dritten Drittels (die Bezeichnung „Schlussdrittel“ wurde bewusst vermieden) durfte sich auch ein Gästespieler zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen. Leon Dalldush traf in der 45. Minute zum 3:3 Ausgleich.

Beide Teams hatten in der Folge noch gute Torchancen, unter anderem bei je einem Powerplay, doch der nötige Siegtreffer sollte nicht in der regulären Spielzeit fallen. Je 35 Torschüsse und drei Tore pro Team wurden in den 60 Minuten regulärer Spielzeit notiert.

Kurz nach Beginn der Overtime hallte schon die Siegesjubel durch die Arena, doch ein zunächst gegebenes Tor der Gastgeber wurde aufgrund eines zu hohen Stocks nach Videobeweis wieder zurückgenommen. Die mittlerweile überlegenen Leipziger, deren konditionelle Vorteile mit zunehmender Spieldauer nicht zu übersehen waren, belagerten das gegnerische Tor förmlich und brachten Schuss um Schuss auf das 2,2 Quadratmeter große Ziel. Insgesamt 26:11 Torschüsse zugunsten der Hausherren wurden in der Verlängerung gezählt. Der letzte dieser Torschüsse fiel in der zweiten Overtime nach exakt 86 Minuten und 16 Sekunden Spielzeit. Nach einem Bullygewinn im gegnerischen Drittel gelangte die Scheibe zu Johan Eriksson. Dieser bediente Roberto Geiseler, der von der blauen Linie entschlossen abzog. Seinen Schuss fälschte Leipzig Kapitän Emil Aronsson während einer Körperdrehung unhaltbar ab und entschied damit Spiel eins der Best-of-five-Serie. Spiel zwei folgt am Dienstag, dem 4. März 2025. Anbully in Höchstadt ist um 19 Uhr.
 

Quelle:
KSW Icefighters Leipzig

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